Britta zum Zweifel:

"Vielleicht ist das Zweifeln ein Zweigeteiltes? Ein Zwei und ein Feln. Und dadurch behaften wir es negativ. Wer will schon zweigeteilt sein? Das Gefühl von Einssein ist doch viel angenehmer. Ist der Zweifel ein Gefühl? Er transportiert zumindest Gefühle. Lähmende, nagende, drückende. Es gibt dann nicht nur zwei Felns, sondern oftmals auch drei oder mehr Felns. Man könnte sie auch als Spuren oder Fährten bezeichnen, denen man nachgehen muss. Aber welcher denn nun? Das ist die Unsicherheit, mit der der Zweifel auch behaftet ist. Wo genau entsteht Zweifel? Zeigt er etwas Zweigeteiltes auf oder bewirkt er die Zweiteilung? Wo führt er dich hin? Was bedeutet die Abwesenheit vom Zweifel?"


Zitat von Katrin:

"Ja, das alles ist eine Überlegung wert. Mir kommt das Bild eines Sees in den Kopf. Man sieht etwas Wertvolles im tieferen Wasser, geht hinein, wühlt es auf und fischt im Trüben um es zu besitzen. Immer und immer wieder. Man versucht der "Spur" zu folgen und das Etwas bleibt trotzdem unerreicht. So lange, bis man innehält, sich die Wogen glätten, die Wasseroberfläche sich beruhigt und wieder Einblick zulässt. Ist es noch da? Oder ist es verschwunden? Kommt etwas anderes zum Vorschein? Es kann von Mal zu Mal klarer werden. Bleibt man stehen, oder sucht man weiter im Trüben? Zweifel! Er transportiert Gefühle, auf jeden Fall. Es ist klar... und schon kommen die nächsten "Felns". Wo führen sie hin? Zur Angst und zum Scheitern?"


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Juni 2016


Katrin:

„...um auf unser zweites Thema "Angst" zu kommen:

Der Weg vom Zweifel zur Angst scheint mir ein ganz kurzer zu sein. Ich glaube sogar, der Zweifel ist die Grundlage für die Angst.

Wovor kann man Angst haben? Vor den vielen Eventualitäten und den daraus resultierenden Unsicherheiten, die der Zweifel dem Menschen liefert? Was ist Sicherheit?

Wie kann man Angst überwinden, oder muss man lernen mit ihr zu leben? Geht das überhaupt? Spannend.“


An: Britta Brüning Betreff: RE: IN-FORMATION

Hallo Britta, das ist mir mal wieder so durch den Kopf gegangen zu unserem zweiten Themenabend "Angst" und zu deinem Wortspiel...INFORMATION bekommen um IN FORMATION zu sein? Die Formation = Bildung einer Form, Gestaltung, Aufstellung.Was bedeutet es sich "aufzustellen"? Worin stellt man sich auf? Bedeutet es, zu funktionieren? Ich glaube, die FORMATION ist etwas Sichtbares. Wenn man das Bild eines Formationsfluges als Beispiel nimmt kann ich es vielleicht so beschreiben: Es braucht am Anfang die INFORMATION um IN FORMATION zu fliegen. Das gibt Sicherheit, macht Freude, sieht gut aus und fühlt sich gut an. Und dann? Fliegt diese FORMATION, und fliegt, und fliegt, bis sich Routinen und Nachlässigkeiten einschleichen. Und dann? Kann (oder sollte?) Angst aufkommen? Sieht die FORMATION es? Wenn nicht? Verlässt man kurzfristig die FORMATION um sich neue IN-FORMATION zu holen? Wieder Angst! Waren am Anfang genug INFORMATIONEN da? Fliegt die Formation ohne mich weiter, braucht sie mich, oder lässt sie mich sogar nicht mehr dazu stoßen? Man spürt die Angst in den unterschiedlichsten Varianten und man spürt auch, dass es neue INFORMATION braucht, um IN-FORMATION weiterfliegen zu können und nicht abzustürzen!Ich glaube Angst hat Dynamik und so viel Potential -positiv wie auch negativ- das kann einem schon ganz schön Angst machen...GlG Katrin


Thursday, June 9, 2016 22:34

Hallo Katrin,

vorab: Meine Oma stirbt.Ich weiß es seit Dienstag und habe die Nacht auf Mittwoch bei ihr verbracht. Eben war ich mit den Boys nochmal bei ihr. Sie braucht wirklich lange und ist wohl mit einem starken Herzen gesegnet. Ich bin gerade ganz dankbar, sie ein bisschen begleiten zu dürfen.

Zur Angst: Du hast den Betreff aufgenommen. Was ist die Formation? Ist es wirklich etwas Sichtbares? Oder ist es das, was man innerlich formiert, um dieser Welt zu begegnen? Das, was von innen nach außen kommt. Die eigene Aufstellung. Wie sieht die Information aus, die man braucht um in Formation zu fliegen – oder auch mit dem Fluss zu schwimmen. Das ist das gleiche Bild. Auch hier weist die Angst den Weg. Ich glaube, sie holt zurück, warnt, zeigt auf, macht sichtbar, will gesehen werden… Fliegt die Formation weiter ohne mich? Ganz sicher. Kann man die Formation verlassen? Nein – man kann sie schwächen oder stärken, je nachdem. Schließt die Formation aus? Ganz sicher nicht – man schließt sich selbst aus, wenn man ....Angst hat? Zuwenig Vertrauen? Kann man abstürzen? Auch das ist möglich – aus Angst? Ja, die Angst hat Potential. Was ist positiv? Was ist negativ? Gibt es das überhaupt? CU BB


Hallo Britta,

Sollte Deine Omi es noch nicht geschafft haben, so hoffe ich, dass Sie bald ein friedliches Ende für dieses Leben findet. Und Euch wünsche ich viel Kraft.
Zu unserem Thema:
Wenn man sich "die Welt" anschaut, dann sieht man es jeden Tag in den Medien, dass Angst sowohl positives als auch negatives Potential besitzt.
Du sagst, die Angst will gesehen werden...! Finde ich sehr interessant und wahr, diesen Ausspruch.
Warum? Weil man Hilfe braucht? Weil sie lähmen kann, um zu verstehen...?
Ich komme nochmal zurück zur Formation.
Für mich ist sie ganz klar etwas Sichtbares. Ich spreche von Bindungen - sei´s ein Staat, eine Gruppierung, bis hin zur kleinsten Einheit - der Familie.
IN FORMATION zu fliegen und mit dem Fluss zu fließen ist in meinen Augen auf gar keinen Fall das gleiche Bild. Der Fluss hat eine eigene Strömung (das eigene Sein), die/das den Weg vorgibt. Die Formation hat gleichberechtigte Partner auf einem gemeinsamen Weg. (Wobei das bei Staaten oft auch nicht der Fall ist, aber zumindest sind sie oftmals demokratisch gewählt.)
Wenn ich "mit dem Fluss schwimme", bin ich klar im eigenen Sein unterwegs.
Und da bin ich dann auch bei der Information.
Ich beschreibe es mal mit dem Wort "Basis". Das, was von innen kommt, ohne es zu formatieren.
Das, was ist.
Das ist für mich die Information, die es braucht, um IN FORMATION zu fliegen. Natürlich fliegt sie auch ohne Dich weiter. Sie kann Angst machen, und man schließt sich sicherlich auch selbst durch Angst aus. Fehlendes Vertrauen ist da ein ganz gewichtiger Faktor. Sie kann sich neu formieren. Es bleibt auf jeden Fall ganz viel Potential. 

LG Katrin


16. Juni
Hallo Katrin, unsere Philosophie kommt gerade etwas zu kurz.
Nein, das ist ja gar nicht wahr. Das Leben hat ein wichtiges Thema dazwischen geschoben.
Ich komme immer mehr zu der Gewissheit, dass meine bisherige Vorstellung vom Tod Fake ist und, dass sein Wesen ganz anders ist.
Zu deinen Fragen zur Angst fällt mir ein, dass die Angst selbst wohl weder positiv oder negativ ist, sondern unser Umgang mit ihr und die Folgen daraus. Was tun wir mit der Angst?
Das hier habe ich noch gefunden:
„Alle Handlungen menschlicher Wesen gründen sich auf Liebe oder Angst(…)“
„Angst ist die Energie, die zusammenzieht, versperrt, einschränkt, wegrennt, sich versteckt, hortet, Schaden zufügt. Liebe ist Energie, die sich ausdehnt, sich öffnet, aussendet, bleibt, enthüllt, teilt, heilt.“
„Jeder Gedanke, jedes Wort oder jede Tat eines Menschen gründen sich auf eine dieser beiden Emotionen. Darin habt ihr keine Wahl, denn es steht euch nichts anderes zu Wahl. Aber ihr habt freie Wahl, welche der beiden ihr euch aussuchen wollt.” Aus: Neale, Gespräche mit Gott
Dein Formationsbild finde ich spannend. Ich hatte verstanden, wie du es meinst, dass es um Bindungen und im weiteren Sinne um die Integration ins „OFF“ geht.
Meine Idee dazu ist eine Übertragung des Bildes in das, was du als „IN“ definierst.
Und jetzt ist mir aufgefallen, dass das eine das andere bedingt. Du sagst, dass die Basis (das SEIN? Das, was ist?) keine Formation besitzt und man folglich auch keine Informationen von außen braucht, um zu sein.
(Jetzt müssten wir – der Disziplin Philosophie folgend – Information definieren!)
Man trägt also die Information in sich, die man für die Formation braucht.
Also bedingt das, was du „IN“ nennst (das eigene SEIN, die Basis..) das, was du Formation nennst oder „OFF“?
Hier könnte es weitergehen.
Wo entsteht die Angst?
Um das zu beleuchten, sollten wir das „IN“ doch einmal auffächern- oder?
Hast du eine Idee dazu?
CU BB                          Schön dazu: Moby – Everloving


17. Juni
Hallo Britta,
da machst Du mich aber neugierig auf Deine neuen Erkenntnisse zum Tod!? Musst Du mir beim nächsten Treffen mal genauer erklären...
Ist Deine Omi schon beerdigt?
Zu unserem Thema:
Deinen aufgeführten Zitaten habe ich nichts hinzuzufügen. Wunderbar! Allerdings kann man, glaube ich, nicht von "der freien Wahl" sprechen, wenn es um Liebe und Angst geht. Es sind beides Emotionen, die man nicht steuern kann. Wobei sich die Angst überwinden lässt...!
Was meinst Du mit "auffächern"?
Mir fällt dazu nur folgendes ein:
Vielleicht kann man "Information für das IN" mit "sich selbst lesen können" umschreiben, um im OFF lebbare Lösungen zu finden, und um in FORMATION (weiter)fliegen zu können (um mal bei dem Bild zu bleiben...)
Das IN bedingt eine gut fliegende Formation! Nicht die Formationen selbst! Ich glaube, es ist wichtig, da zu unterscheiden.
Mir sind heute die Metaphern (sind das überhaupt welche...?) begegnet "in den Schatten stellen..." und "dem... gewachsen sein".
Ich glaube Angst stellt Entwicklung in den Schatten - nimmt ihr das Licht zum Wachsen. Wenn Angst einschränkt und vielleicht sogar Schaden zufügt, ist es an der Zeit, sie zu überwinden.
Das Wort "Entwicklung" ist, glaube ich, auch ganz wichtig in diesem Zusammenhang.
Wie siehst Du das? 

Bb Katrin


Gesendet: Monday, June 20, 2016 21:43

Liebe Katrin, 

jetzt ist´s bei mir Zeit zum Philosophieren. 

Würdest du wirklich Angst und Liebe auf eine Stufe stellen mit z.B. Wut, Traurigkeit, Fröhlichkeit, Müdigkeit, Gestresst sein etc.?

Für mich wird sowohl mit Liebe als auch mit Angst etwas Fundamentaleres bezeichnet als nur eine Emotion. (Es gibt daneben auch die Emotionen Liebe und Angst. Da sind wir aber ja schon nicht mehr unterwegs.)

Nach meinen Erfahrungen mit dem Tod in der letzten Zeit, denke ich, dass die Liebe die Basis von ALLEM ist und die Angst ein Wegweiser dorthin, bzw. die Kehrseite. Die Liebe ist ganz bestimmt keine Emotion, die flüchtig ist. Ja, auch die Liebe kann man verlieren, aber, ist es eine Entscheidung? Dafür müssten wir wieder Liebe definieren. Wenn wir die umfassendste uns bekannte Definition  (d.h. Liebe = Gott) annehmen, dann können wir uns natürlich auch gegen die Liebe und somit für die Angst entscheiden. So stehen wir vor der Frage: Haben wir die Wahl? Ich meine: Ja.

Wir können uns entscheiden, ob wir das, was wir vom Leben bekommen, lieben oder ob wir uns davor ängstigen. Wir können natürlich nicht bestimmen, was wir bekommen – aber, wie wir damit umgehen wollen. 

Mit deinen Anmerkungen zu „IN“ und „OFF“ und Formation kann ich etwas anfangen. Und mit den Metaphern zur Angst auch. 

Was wollte ich auffächern? Ach ja, das „IN“

Ist es für dich ein Ganzes oder besteht es aus mehreren Teilen? Wenn ja, was für Teile? Morgen Zeit und Lust? 

LG BB

             

Mi 22.06.2016 09:17

Moooment mal..., 

wo sag ich denn, dass ich Angst und Liebe nur als Emotion sehe? Ich habe mich einzig und allein auf Dein aufgeführtes Zitat bezogen. 

„Jeder Gedanke, jedes Wort oder jede Tat eines Menschen gründen sich auf eine dieser beiden Emotionen. Darin habt ihr keine Wahl, denn es steht euch nichts anderes zu Wahl. Aber ihr habt freie Wahl, welche der beiden ihr euch aussuchen wollt.” Aus: Neale, Gespräche mit Gott 

Ich glaube immer noch nicht, dass jeder die Wahl hat sich zu entscheiden, so lange er/sie die Liebe in sich noch nicht entdeckt hat und sie nur als Emotion sieht. 

Wie Du ja schreibst, sprechen wir mittlerweile von Fundamentalerem. 

Zu Deiner Frage, ob man das IN auffächern kann: 

Ich glaube nicht. Ich stelle mir das so vor:  Die INFORMATION für das "IN" ist von Anfang an bei jedem Menschen gesetzt. Im Laufe seines Lebens hat er die Chance, diese Informationen zu entschlüsseln, sich selbst lesen zu können, sein Ganzes zu entwickeln (da haben wir dieses wunderbare Wort wieder...).

"Ent-wickeln"! 

Wie ist Deine Idee dazu? 

                   

LG Katrin 


VORFREUDE IV


13.08. - Fete

 

26.08. - Zweifel

 

09.09. - Angst

 

23.09. - Scheitern              


VORFREUDE FREUNDE!

       

 „Der Zweifel ist der Beginn der Wissenschaft. Wer nicht zweifelt, prüft nichts. Wer nichts prüft, entdeckt nichts. Wer nichts entdeckt ist blind und bleibt blind.“  Teilhard de Chardin   

„Sobald ihr Handeln wollt, müsst ihr die Tür zum Zweifel verschließen.“  Nietzsche
„Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen.“ Shakespeare  
Hallo Katrin, das Thema ist wirklich spannend. 
Die Fundstücke sind so unterschiedlich und uneins. Ich denke, dass wir hier richtig viel zu philosophieren haben. Zweifellos.   
„When in doubt – do it!“ Paul Coelho   
Wieso Verräter? Zweifel= Bremse oder Antrieb? Verbündeter der Angst? Ist der Zweifel schizophren?    LG Britta
 
Von: info@meinkreativeskaos.de Gesendet: Montag, 25. Juli 2016 21:22An: Britta Brüning <atelierbruening@hotmail.com> Betreff: RE: Zweifel - Bremse oder Antrieb?  
 
Hallo Britta, ja, wieso Verräter?  Diese Frage habe ich mir auch gestellt.  Ein Verräter begeht einen besonders schweren Vertrauensbruch. Ich erkläre es mir so: 
Shakespeare spricht von "den Zweifeln" als Verräter, sodass der Antrieb daher nicht zu den Zweifeln gehört. Das Misstrauen gegenüber dem Zweifel bedingt in meinen Augen den Antrieb, etwas anderes zu prüfen, zu entdecken und dann beurteilen und gewinnen zu können.  Das Zitat von P. Coelho und sein Buch "Der Alchimist" veranschaulichen sehr schön, dem eigenen Zweifel sein Vertrauen entgegen zu setzen.  
Seine Träume zu erfüllen, den eigenen Lebensweg zu gehen, sind die einzigen Verpflichtungen, die wir auf dieser Welt haben, sagt er. Stimmt das? Oder haben wir noch mehr? 
 
Von: "Britta Brüning"  July 26, 2016 00:15 AW: Zweifel - Bremse oder Antrieb? 
Das Zitat kann man auf mehrere Arten lesen:  
„Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen.“   
„Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen könn(t)en, wenn wir (dennoch) (…) einen Versuch wagen (würden).“ !!  
Hast du „Der Alchimist“ gelesen? Ich habe es in meinem früheren Leben – kann mich aber nur noch sehr vage erinnern.  
„Seine Träume zu erfüllen, den eigenen Lebensweg zu gehen, sind die einzigen Verpflichtungen, die wir auf dieser Welt haben, sagt er. Stimmt das? Oder haben wir noch mehr?“  
Wo sagt er das?   
Bei Wikipedia steht es so: „Das Leben steht demjenigen, der an seine Träume glaubt und bereit ist, sie zu verwirklichen, stets helfend zur Seite. Das ganze Universum wirkt darauf hin, dass aus Träumen Wirklichkeit wird. Mit anderen Worten: Das Geheimnis der Alchemie, Blei (Träume) in Gold (Wirklichkeit) zu verwandeln, ist die Erfüllung des persönlichen Lebensplans. Die Liebe ist das Element, das alles in der „Weltenseele“ miteinander verbindet.“  
Ohne Liebe ist natürlich alles tönerndes Erz! 
„Das Misstrauen gegenüber dem Zweifel bedingt in meinen Augen den Antrieb, etwas anderes zu prüfen, zu entdecken und dann beurteilen und gewinnen zu können.“  
Das Misstrauen gegenüber dem Zweifel? Der Zweifel am Zweifel ? Zweifel den Zweifel an = Geh den Weg der Angst!!  
Dann sind wir hier: „When in doubt – do it!“ Paul Coelho   
Der Kreis schließt sich!
When in doubt - run in circles - scream and shout!

 


13. August 2016  Atelierfête ZUSAMMENSPRECHENTANZENSEINVORFREUENAUSTAUSCHENTANZENTANZENSEIN


SCHÖN WAR`S!



ZWEIFEL am 24.08.2016


In kleiner Runde haben wir intensiv gezweifelt indem wir uns unseren ZWEIFEL aus allen unseren Richtungen direkt, skeptisch und auch verständnisvoll betrachtet haben.

When in doubt... 

Warum nicht mal einen echten Pflock einschlagen? So einen richtigen, mutigen, prägnanten!!


Ja, wir freuen uns auf euch in der ANGST am 9.9.!

  


ANGST am 09.09.2016


Hast du ANGST? Sieh sie an! Überall ist sie. Rationale und irrationale Ängste. Unübersehbar und auch versteckt. Was passiert, wenn du sie annimmst, sein lässt oder dich ihnen stellst? 


"Aber wozu soll Angst gut sein? Vor ein paar Jahren kam ich mit Vivian darüber ins Gespräch. Sie erklärte mir, dass die Angst jene Kraft sei, die uns mit dem Unbekannten verbindet. Hätten wir nicht die Kraft der Angst zur Verfügung, könnten wir nichts Neues in die Welt bringen. Es braucht einen Moment dies fühlend zu erfahren und sich darüber klar zu werden, aber tatsächlich: dieselbe Kraft, die uns manchmal vollkommen erstarren lässt, stößt uns auch die Tür zu neuen Welten auf." 


 

Und was hat das jetzt mit dem SCHEITERN zu tun?

Wir freuen uns vor mit euch darüber zu reden am 23.09.2016 
 

SCHEITERN am 23.09.2016


Wir beleuchten das SCHEITERN von vielen Seiten und machen Ausflüge in die Religion, zum Dalai Lama, zur Leistungsgesellschaft, zu Studien, die besagen, dass die Deutschen keine Fehler machen wollen, zu Wunschträumen und anderen Konzepten, zu Scheiterhaufen, zur Kunst, zur dunklen Seite der Welt, zu unseren vier Säulen, zum ICH

und zu Rilke:

 

"Ich möchte dich inständig bitten
So sehr ich kann
All dem gegenüber,
was in deinem Herzen ungelöst ist,
geduldig zu sein und zu versuchen
die Fragen an sich zu lieben,
wie verschlossene Räume,
wie Bücher, die in einer sehr
fremden Sprache geschrieben sind.

Suche jetzt nicht nach den Antworten,
Die dir jetzt nicht gegeben werden können,
weil du noch nicht fähig wärst
sie zu leben.

Und es geht darum alles zu leben
Jetzt lebe die Fragen!
Vielleicht wirst du allmählich,
ohne es zu bemerken
eines fernen Tages
in die Antwort hineinwachsen"