VORFREUDE III in Januar und Februar und März 2016 

 


  


 

WIR SEHEN JETZT DURCH EINEN SPIEGEL IN EINEM DUNKLEN WORT

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JETZT ERKENNE ICH ES STÜCKWEISE

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GLEICHWIE ICH ERKANNT BIN


 


 

ERWACH' UND DENK', FÜR DICH KÄMPF' UNSER LEIDEN

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UN SNACKEN, WO DE HIMMEL HOCH

UN WO DE SOOT WULL DEEP.

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NI WAHR, JEHANN? DAT WEER EEN TON!

DE EENZIGE OP DE WELT.

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Über was wollen wir uns austauschen, wenn wir von dem Glauben, der Liebe und der Hoffnung reden? 

Kann man die drei isoliert betrachten oder gehören sie zusammen? Sind es Begriffe oder worüber sprechen wir? Was hat das mit dem Kopf zu tun? An was glaube ich? Macht der Glaube stark? Worauf hoffe ich? Liebe ich? Kann ich glauben? Stirbt die Hoffnung zuletzt? Glaubst du mir? Was macht Liebe? Macht Liebe Angst? Ist Liebe ein Tauschgeschäft? Ist Eigenliebe Egoismus? Ist Liebe eine Illusion? Fließt sie? Wie war das mit dem Herz? Ist Hoffnung Hilflosigkeit? Kann man den Glauben verlieren? Ist er eine Krücke? Was hält dich? Ist Liebe über alles erhaben? Lebt sie unter oder über uns? Existiert sie auch außerhalb von uns? Ist sie? Zu welchen Bedingungen? Hilft wünschen? Ewig oder nur für den Moment? Bleibt etwas für immer? 

 

Wir freuen uns. 

 

 

IS THERE A POINT? OR IS THERE NOTHING?

 


 


 

22. Januar    Glaube Liebe Hoffnung

 

Wir sind zehn. Ihr habt etwas mitgebracht. Es gibt Vorfreude, uns einem angestaubten Begriff anzunehmen. Vielleicht etwas freizulegen. Was bedeutet "glauben" für dich? Ich bin neugierig auf deinen Glauben. Hat er etwas mit mir zu tun? Oder laufen deine Wege ganz woanders?

Die Stimmung ist offen, das Gespräch rhythmisch. Wir nehmen an, hinterfragen, lehnen ab, vermeiden und beleben. Wir definieren und grenzen ab von Religion und Kirche und grausamen Untaten gestern und heute im Namen des Glaubens. Kann auch die Liebe fehlen? Was ist menschlich? Es wogt hin und her. Deine Worten wirken. Manchmal muss etwas erst ankommen. Wie viel Macht hat das Wort? Ich glaube an dich. Hinaus ins Schneegestöber nimmt jeder von uns etwas mit. Eindruck, Impuls, Stimmung.

Meinen ganz eigenen Glauben und ein Stück von deinem.  


 


 

5. Februar    Glaube Liebe Hoffnung 


 

Wir sind acht und freuen uns auf die Annäherung an den Kosmos Liebe. Kribbelt es? Und, wie schön, ihr habt wieder etwas mitgebracht und zwar diesen Text von Charlie Chaplin: 

 

Ist nun schon alles gesagt? Wir sind auf einer ganz persönlichen und sehr emotionalen Reise. Die Liebe ist präsent und funkelt unfassbar vielschichtig. Wir können sie von ganz vielen Seiten erfahren. Danke.


 



 

 

4. März   Glaube Liebe Hoffnung 

 

Davor: "Was dürfen wir hoffen?" "Hoffend verhält sich der Mensch optimistisch zur Zeitlichkeit seiner Existenz. Hoffnung kann begleitet sein von der Angst. Ihr Gegenteil ist die Verzweiflung. Hoffnung ist auch eine der drei christlichen Tugenden: Glaube, Liebe und Hoffnung."

"Hoffnung (altgr. ελπίς, lat. spes) hatte zunächst noch keine eindeutig positive Konnotation. Das griechische Wort elpsis heißt neutral einfach so viel wie Erwartung. Erwartet wird etwas Zukünftiges und das kann sowohl etwas Gutes als auch etwas Schlechtes sein." "Zeus wollte nämlich, dass der Mensch, auch noch so sehr durch die anderen Übel gequält, doch das Leben nicht wegwerfe, sondern fortfahre, sich immer von Neuem quälen zu lassen. Dazu gibt er dem Menschen die Hoffnung: Sie ist in Wahrheit das Übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert." "Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht." Sie trägt dich durch Zeiten ohne Liebe und ohne den Glauben. Die Hoffnung stirbt zuletzt.


 

Wir sind sieben und durch das Leben und aktive Recherche vorbereitet auf diese Stunden der Begegnung. Vorfreude! In der Annäherung an die Hoffnung wird uns deutlich, dass auch die Hoffnung wieder Begriff und subjektiv besetzt ist. Ist sie das größte Übel? Wunsch? Täuschung? Resignative Reife? Gewissheit, gar? Oder doch eine Basis, die dich trägt. Zur Liebe? Zum Glauben? Die Hoffnung scheint ein Chamäleon zu sein. Sie ist färbbar. Vielleicht auch abfärbbar? Was ist sie für mich?
Wir ringen um Klarheit, um Definitionen und besuchen Randbereiche der Hoffnung. Ist ein Millionengewinn gut oder schlecht? Ist das Zerbrechen eines Traumes gut oder schlecht? Sind unsere Vorstellungen gut für uns? Ist die Erfüllung deiner Wünsche gut oder schlecht für dich? Für mich? Ist alles gut? Unser Austausch beginnt sich immer weiter zu öffnen und gewinnt an Tiefe. Wie schön ist das gemeinsame offene Denken ohne Ziel und Bilanz. Es kommt viel zusammen in diesem kleinen Raum. Es erhöht die Dichte. Macht Lust auf mehr - und Hoffnung!


 


 

  

Ausblick: Wir wollen die Vorfreude IV! Themen? Scheitern? Mann, Frau - Andere? Angst? Es gibt viel zu denken!


 

V  O   R   F   R   E   U   D   E   F   R   E   U   N   D   E!