Themenabend GIFT 03.Dezember 2014


 


  Wir sind ein Mann und fünf Frauen.

  Im Stroh in der Runde ergeben sich anregende Diskussionen.

  Es verändert etwas.

  Geschenke sind Gaben, die etwas von mir transportieren.       Für dich oder für mich?

  Ich schreibe Weihnachtskarten und mache mir die Mühe, weil     es mir wert ist, den Menschen, die mir wichtig sind, ein       paar persönliche Worte zu schenken.  

  Dass die Familie sich trifft ist das Wichtigste. Der           Zusammenhalt. Die Menschen um mich herum.

  Die Großeltern sind wichtig - sie haben etwas zu erzählen.

  Bei uns gibt es die Geschenke an den Adventssonntagen, weil   alles auf einmal zuviel wäre.

  Steuern wir nicht eigentlich auf das große Vakuum zu?

  Was ist das für ein Höhepunkt, der da kommen soll?

  Ich mach´ das nicht mehr mit. 

  Ich beobachte, dass es eine große Erwartungshaltung gibt und   keine Wertschätzung. Geschenke werden aufgerissen. Gier.   

  Was könnte anstelle der Geschenkeflut kommen?  

  Woher kommt die Erwartungshaltung?

  Ich schenke den Kindern Zeit.

  Die Kinder wollen Traditionen. Das gibt Sicherheit.

  Im Kleinen das Große sehen.

  Lass´ die Erwartungshaltung weg, mach´ einfach                 Kartoffelsalat und Würstchen. Mach´ einfach.

  Der einfache Stall.

  Die Familie redet das ganze Jahr nicht miteinander und an     Weihnachten sollen alle glücklich sein. Dieses Jahr nicht     mit mir.

  Wie viel Neues verträgt Weihnachten?