Interviews


 

01.12.2015: Ministerstuhl - nichts hinzufügen außer Fantasie


 

Jonathan:

"Den haben wir alle gemacht. Erst standen sie nebeneinander. Dann übereinander. Mal gucken, wie hoch es geht. Dann war er fertig."

 

Katrin:

"Warum heißt die Arbeit Ministerstuhl?"

 

Jonathan:

"Weil der Minister doch am höchsten sitzt!"


 

Junges Atelier, II.Semester, Gruppe am Dienstag


 


 

19.11.2014: Wie ein Bild entstehen kann 

 

Im 2. Semester 2014 des Jungen Ateliers ist dieses Bild entstanden. Im folgenden Interview berichten die Künstlerin Janna und ihre Assistentin Jenny aus ihrem Arbeitsprozess.

 

Fußbild von Janna und Jenny 2014 Acryl auf Pappe

 

Bruening: "Wie bist du auf die Idee gekommen ein Bild mit deinen Füßen zu malen?"

Janna: "Wir hatten in der letzten Stunde die Farbreste auf unseren Händen verteilt und Handabdrücke gemacht. Dann habe ich mir gedacht, dass ich das auch mal mit meinen Füßen ausprobieren möchte."

Bruening: "Wie hast du die Aktion vorbereitet?"

Janna: "Ich habe eine Fußwanne, ein Handtuch und eine Zahnbürste mitgebracht, weil ich in unterschiedlichen Farbschichten fußmalen wollte."

Jenny: "Ich habe Janna geholfen. Schrubb, schrubb, schrubb mit der Zahnbürste!"

Bruening: "Kannst du mir etwas über deine Farbwahl sagen?"

Jenny: "Die erste Schicht war blau..."

Janna: ".. und dann haben wir irgendwelche Farben dazugemischt und dann ist es kackbraun geworden!"

Jenny: "Das kommt von den verschiedenen Farbschichten."

Bruening: "Wie sind die Strukturen entstanden? Hast du jede Schicht in gleicher Weise gestapft? Oder hast du deine Füße unterschiedlich malen lassen?"

Janna: "Wir haben Charleston getanzt. Mal auf den Zehenspitzen und dann auch auf den Hacken."

Jenny und Janna: "So...und so...und so... und auf einem Fuß gesprungen."

Bruening: "Wann habt ihr gemerkt, dass das Bild fertig war?"

Jenny: "Na, als die Pappe anfing durchzuweichen."

Janna: "Es ist schon fast grau geworden, weil es so viele Farben hat."

Bruening: "Wie findet ihr das Bild jetzt?"

Janna: "Ganz gut."

Bruening: "Seid ihr zufrieden mit der Aktion?"

Jenny und Janna: "Ja sind wir."

Bruening: "Ich danke euch."


 

Und in der nächsten Woche wird das Geheimnis dieses Tieres von Matti gelüftet:


 

26.11.2014

Bruening: "Matti, was ist das für ein geheimnisvolles Tier?"

Matti: "Ein Nacktmull!"

Bruening: "Was ist das Besondere an dem Tier?"

Matti: "Das es ein Nacktmull ist."

Bruening: "Was gefällt dir an dem Nacktmull?"

Matti: "Ich habe mal einen gemalt, der ein Hase werden sollte. Da sah er plötzlich wie ein Nacktmull aus. Das finde ich gut.Außerdem können Nacktmulle alles."
Bruening: "Danke, Matti." 


 

26.11.2014

Malen mit Schwammattacken

 

Bruening: "Hallo Jette, hallo Jenny, hallo Janna, erzählt ihr mir, wie diese Bilder entstanden sind? Was habe ihr gemacht?"

 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 

Jenny: "Schwammattacken!"

Jette: "Wir haben gesehen, wie Janna mit ihren Füßen gemalt hat und da wollten wir auch etwas Besonders machen."

Jenny: "Wir waren am Waschbecken und haben immer neue Farben gewischt und da hatten wir die Idee, dass man Schwämme auch auf die Leinwand feuern könnte."

Bruening: "Wie habt ihr die Aktion vorbereitet?"

Janna: "Zuerst haben wir die Unterlagen auf den Schulhof gelegt und dann haben wir uns Farben geholt und leere Töpfe zum Mischen.Dann haben wir die gefärbten Schwämme auf die Leinwände geworfen und jede durfte auf jedes Bild werfen.

Bruening: "Wie seid ihr dazu gekommen, die Bilder noch weiter zu bearbeiten, wie hier mit Holz und Federn?"

Jette: "Ich fand mein Bild nicht schön, es sah aus wie Krickelkrackel. Dann bin ich auf unser Thema zurück gekommen und habe Teile abgeklebt und grün lasiert."

Jenny: "Das mit den Hölzern ist meine Idee. Die Holzdinger haben mich tyrannisiert und nun müssen sie ihr Leben lang auf dieser Leinwand sein. Bitschbambumm - fertig!"

Bruening: "Ich danke euch."